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Magazin 03/18 Reisen Tipps & Adressen

PERU – LIMA

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Fotografie: Ursula Egli
Text: Ursula Egli

Phönix aus der Asche

Lima wird auch «Stadt der Könige» genannt. Da würde man eigentlich als Zufahrtstrasse vom Flughafen ins Zentrum eine von Palmen gesäumte Prachtstrasse erwarten. Nun, dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Wie viele Spuren die chronisch mit Autos, Bussen, Motorrädern und Lastwagen verstopfte Strasse überhaupt hat, ist nicht auszumachen. Es herrscht Chaos pur und die Fahrt für die rund 20 Kilometer dauert mindestens eine Stunde. Und die Kulisse, halb zerfallene, ärmliche Wohnsiedlungen und Slums, trägt auch nicht wirklich dazu bei, dass das Ankommen in Lima ein Augenschmaus ist. Aber stopp, Lima vermag seine Besucher, so wie mich, durchaus positiv zu überraschen. Nicht nur mit seiner gepflegten Altstadt, nein auch mit seinem topmodernen Geschäftsviertel Miraflores mit Shopping-Meilen, Kinos, Theatern und Galerien, dem Künstler- und Ausgehviertel Barranco und den zahlreichen Parks und Grünanlagen. Die Stadt Lima wurde im Jahre 1535 von dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro unter dem Namen Ciudad de los Reyes – Stadt der Könige gegründet. Der spätere Name Lima stammt von einem indigenen Wort ab und bedeutet «gelbe Blume». Über drei Jahrhunderte war Lima das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Neuen Welt und der Sitz des Vizekönigs. Die Stadt wurde zum Sitz von Ämtern und Behörden, und schon bald folgten auch Kirchen, Klöster, Paläste, Brücken und Plätze. Die Altstadt Limas gleicht einem architektonischen Freilichtmuseum. Ein Teil des historischen Zentrums von Lima ist auch als Damero de Pizarro, «Pizarros Schachbrett», bekannt. Diese Bezeichnung erhielt der Stadtteil, weil seine Strassen in einem geraden, regelmässigen Schachbrettmuster angelegt sind. Bei einem Bummel durch das historische Zentrum von Lima mit seinen Gebäuden und Baudenkmälern sind die schönen hölzernen Balkone kaum zu übersehen. Einige berühmte Beispiele sind die Balkone an der Fassade des erzbischöflichen Palais und die Balkone des Casa de Pilatos, des Casa del Oidor und des Casa Negreiros. Da diese Balkone ein charakteristisches Merkmal der Kolonialarchitektur sind, hat die Stadt ihre Bewohner dazu angeregt, die Patenschaft für einen Balkon zu übernehmen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Balkone ordentlich gepflegt und instandgehalten werden und als feste Bestandteile des kulturellen und historischen Erbes der Stadt erhalten bleiben.

Im Visier:  Tipps & Adressen 

Hotel Casa Andina Private Collection

Modernes Hotel im Geschäfts- und Shoppingviertel Miraflores mit 148 grosszügigen Zimmern, zum Teil mit schönem Blick bis an Limas Küste.

Calle La Paz 463, Lima, 18, Peru
http://casa-andina-miraflores.hotel-rn.com

Taberna Peruana Isolina

Das Essen in diesem Lokal in Barranco widerspiegelt die Leidenschaft von José del Castillo.

Calle Santa Luisa 122, San Isidro, Lima, Peru
www.isolina.pe

Ayahuasca Bar

Trendige Bar mit leckeren Cocktails in wunderschöner Villa aus dem späten 19. Jahrhundert.

Prolongación San Martin 130 – Barranco, Lima, Peru
www.ayahuascarestobar.com

Dédalo

Ein Mix aus Museum und Shop. In einer Villa in Barrancos Designer-Meile bietet Dédalo in einem Labyrinth von Räumen peruanische Handwerkskunst, Möbel, Kleider, Handtaschen, Keramik Schmuck- und Glaswaren.

Paseo Sàenz Peña 295, Barranco, Lima, Peru
www.dedalo.pe
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