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Magazin 06/18 Städtereise Tipps & Adressen

PARIS – OPÉRA GARNIER

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Fotografie: Christine Zenz
Text: Ursula Egli, Marion Michels

Mehr «monstre sacré» als die Pariser Oper ist kaum möglich. Mehr Kunst unter einem Dach als dieses Palais hat kein anderes Bauwerk in Paris. Alles, was auf seiner Bühne geschieht, bekommt durch die architektonische Schönheit und die bewegte Geschichte des Hauses ein prägnanteres Gesicht. Die Opéra Garnier wurde zwischen 1860 und 1875 im Auftrag Napoleons III. von dem französischen Architekten Charles Garnier erbaut. Das monumentale Gebäude hebt sich durch seinen opulenten neobarocken Stil von anderen Pariser Bauwerken der Epoche ab, die in der Regel vom schlichteren Stil des Historismus und Klassizismus geprägt wurden. Der Baumeister trug mit der Opulenz der Architektur dem Zeitgeist Rechnung. Im 19. Jahrhundert war der Besuch der Opéra Garnier vor allem ein gesellschaftliches Ereignis mit dem Ziel «Sehen und gesehen werden». Die spektakuläre Marmortreppe und das Grand Foyer ist auch heute noch die Bühne für grosse Auftritte der Pariser und der internationalen Society. Der einzigartige runde Salon du Glacier und der gewaltige Zuschauerraum in prächtigen Rot- und Goldtönen sind für Besucher eine einzigartige, beeindruckende Bühne. 1964 schuf Marc Chagall in der Kuppel über dem Zuschauerraum ein einzigartiges Deckengemälde, das zu seinen spektakulärsten Arbeiten zählt.

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